An irgendeinem Tag wird die Welt unter gehen, doch an allen andern Tagen halt nicht…

…An irgendeinem Tag ist das alles vorbei, aber jetzt ist noch nicht Schicht. Irgendwann geh’n irgendwie die Lichter aus. Und bis dahin machen wir das Beste draus… (Kapelle Petra) Seit der letzten Aktualisierung der Corona-Verordnung ist meine Welt wieder ein Stück mehr in Ordnung. Bis zu zehn Menschen dürfen sich nun treffen. Ein zaghaftes Begrüßen der Freiheit! Vorbei die Zeiten in denen man sich entscheiden musste mit wem man sich trifft und auch essen/trinken gehen ist – zwar mit Einschränkungen – aber immerhin wieder möglich.

Erinnert mich an die Geschichte mit den zu engen Schuhen aus dem Buch „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucai. Es geht darum, dass ein Mann bewusst viel zu enge Schuhe trägt, weil er das Gefühl der Entspannung so genießt, wenn er sie auszieht. Im Fall von Corona hatten wir alle zu enge Schuhe an. Zwar nicht freiwillig, aber es ist trotzdem wunderschön wenn der Schmerz nachlässt 😉

Und trotz der Lockerungen gibt’s immer mal wieder Jammer-Momente. Man kennt’s. So simmer halt, wir Menschen. 😉 Denn dieses Jahr gibt’s keine Feste, Festivals, Konzerte…. Das haben wir alles gegen Corona eingetauscht – wuhuu! Naja gut, von Freiwilligkeit kann hier keine Rede sein. Aber was soll man machen? Ob die Liebe ZERbricht oder Corona AUSbricht – haben wir alle schon erlebt und man kann nur zuschauen und staunen…

Normalerweise kann man in Mainz anhand der Feste und Festivals ziemlich genau sagen, in welchem Stadium des Sommers man sich gerade befindet. Während das Johannisfest und das Open Ohr Festival den Sommer eher einläuten, weiß man dass nun bald der Herbst kommt, wenn Weinmarkt im Volkspark ist. Aber genug gejammert. 😉 Mit den Zutaten der aktuellen Situation kann man sich neben Outdoor-Aktivitäten auch soziale kleine Abenteuer bauen. Es gibt Parks und Rheinufer und Gärten und Balkone. Es gibt Spotify und es gibt Gitarren und es gibt Gesang (ja, richtig gehört), also los, geh raus, triff deine Freunde, guck dir Sonnenunter- und Aufgänge an, leb den Sommer. Ja, lass es (im Rahmen des Legalen) krachen. Denn: „An irgendeinem Tag wird die Welt unter gehen, doch an allen andern Tagen halt nicht…“ 🙂

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