Zum Abschalten einfach mal abschalten

„One day, baby, we’ll be old and think about the storys that we could have told” trällern Asaf Avidan & the Mojos, während ich mit meinem Kaffe auf der Couch sitze. Die Musik spiele ich von meinem Smartphone über einen Bluetooth-Lautsprecher ab – genauso häufig Podcasts, Radiosender, Whatsapp-Sprachnachrichten, meinen Wecker und vieles mehr. Kein Wunder, dass sich mein Smartphone wie ein externes Organ anfühlt. 😉 Dieses kleine technische Wunderwerk bietet so viele Möglichkeiten, insbesondere um mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben, was ja gerade während der Corona-Zeit goldwert ist.

Und dennoch habe ich einen Vorsatz fürs neue Jahr gefasst, den ich seit einigen Tagen schon umsetze: einfach mal abschalten. Beispielsweise gibt es eine Studie, die belegt, dass 20 Minuten weniger Social Media-Konsum am Tag das Wohlbefinden erheblich verbessern. Wenn du das ausprobierst und dich erstmal weniger gut fühlst – das ist normal. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und muss sich erst umstellen, aber danach steigert es das Wohlbefinden langfristig.

Was mich zunächst vor eine Herausforderung gestellt hat, ist aber, dass ich über das Smartphone ja nicht nur auf Social Networks unterwegs bin, sondern auch gerne z.B. Podcasts und Hörbücher höre, schaue wann die Bahn fährt, mir Notizen mache und vieles mehr. Da kann ich folgenden Tipp geben: Es gibt apps – wie z.B. app Block oder quality time, mit denen man bestimmte Apps, wie z.B. whatsapp oder instagram für eine gewünschte Zeit blockieren kann. So kann man trotzdem Musik hören oder sich Notizen ins Handy tippen, wird aber nicht unterbrochen. Wenn ich dann die App-Blockierung wieder aufhebe freue ich mich umso mehr über eingegangene Nachrichten und lese diese mit viel mehr Ruhe, als wenn ich ständig aufs Handy schaue.

Und ein schöner Nebeneffekt ist: Wer weniger Zeit am Smartphone verbringt, hat auch mehr Zeit für Erlebnisse im real life und muss nicht wie Asaf Avidan davon singen, was er alles HÄTTE tun können. 🙂

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